Wein hat ein massives Imageproblem. Er gilt oft als spießig, kompliziert und elitär. Wer hat schon Lust auf steife Runden, in denen minutenlang an Gläsern gerochen und über „nasse Kieselsteine im Abgang“ philosophiert wird? Wir jedenfalls nicht. Bei den Munich Wine Rebels brechen wir mit diesen alten Zöpfen. Für uns ist Wein vor allem eins: Handwerk, Emotion und die perfekte Ausrede, um eine verdammt gute Zeit mit coolen Leuten zu haben. Wenn du noch nie auf einem Tasting warst und Schiss hast, dich zu blamieren, bist du hier genau richtig. Dieser Guide holt dich ab.
Eine moderne Weinverkostung ist kein steifes Seminar, sondern ein entspanntes Event, das fundiertes Wissen mit Lounge-Atmosphäre und Socializing verbindet. Du lernst spielerisch die Basics des Verkostens, probierst verschiedene Stilrichtungen und triffst Gleichgesinnte in einer lockeren Location. Es geht nicht darum, Aromen auswendig zu lernen, sondern herauszufinden, was dir schmeckt.
Hier ist der unkomplizierte Fahrplan für dein erstes Tasting:
Vergiss den dicken Wälzer über Etikette. Wenn du diese drei Punkte beachtest, bist du auf jedem Event der absolute Profi – ganz ohne Snob-Vibe.
Halte das Weinglas immer am Stiel und niemals am Kelch. Warum? Ganz pragmatisch: Deine Handwärme heizt den Wein sonst unnötig auf, und du hinterlässt schmierige Fingerabdrücke auf dem Glas. Sieht im Licht einfach uncool aus.
Das Schwenken des Glases transportiert Sauerstoff in den Wein und kitzelt die Aromen heraus. Tipp für Einsteiger: Lass das Glas beim Schwenken anfangs einfach auf dem Tisch stehen und bewege es kreisförmig. Das verhindert unschöne Rotweinflecken auf dem Hemd deines Gegenübers.
Bei professionellen Tastings stehen Spucknäpfe bereit. Wenn du acht Weine probierst und noch fit nach Hause kommen willst, nutzt du sie. Bei unseren Events gilt allerdings das Motto „achtsam eskalieren“. Wenn der Wein schmeckt, darf er natürlich auch getrunken werden. Schau einfach, wie es dir dabei geht.
Du brauchst kein Jahrestraining zum Sommelier, um Wein zu verstehen. Es reicht, wenn du deine Sinne einschaltest.
| Schritt | Was du tust | Worauf du achtest |
| Sehen | Halte das Glas leicht schräg gegen einen hellen Hintergrund. | Ist der Wein klar oder trüb? Ist das Gelb eher blass oder kräftig wie Stroh? |
| Riechen | Erst kurz riechen, dann schwenken, dann die Nase tief ins Glas stecken. | Riecht es nach Frucht (Apfel, Beeren), nach Blumen oder eher nach Holz und Gewürzen? |
| Schmecken | Nimm einen ordentlichen Schluck und behalte ihn kurz im Mund. | Zieht sich alles zusammen (Säure/Gerbstoffe) oder ist der Wein weich und rund? |
In unseren Weinevents sehen wir oft, dass Menschen anfangs extrem gehemmt sind. Sie trauen sich nicht zu sagen, was sie riechen, weil sie Angst haben, etwas „Falsches“ zu sagen. Das ist völliger Quatsch. Bei uns ist jede Perspektive willkommen – egal, ob du absoluter Neugierige oder schon Kenner bist<>. Unsere Runden leben von Offenheit und Diversität.
Wein ist lebendige Kultur und ehrlicher Genuss, kein Statussymbol. Bei den Rebels gibt es keine Dauernörgler oder Miesepeter. Wir wollen gemeinsam Neues entdecken, lachen und unvergessliche Momente schaffen<>.
Wenn du Bock hast, dein theoretisches Wissen direkt in die Praxis umzusetzen, schnapp dir deine Freunde und buche deine nächste [Weinverkostung]. Wir haben die Flaschen schon kaltgestellt.
Das war die Theorie, jetzt kommt die Praxis bei unserer Weinverkostung in München Glockenbach
